Enthaltsamkeit

Vor ein paar Tagen sind mir folgende Zeilen in die Hände gefallen:

Sonne im Baum

Enthaltsamkeit ist das Vergnügen
an Dingen, welche wir nicht kriegen.
Drum lebe mäßig, denke klug,
wer nichts gebraucht, der hat genug.

Diese Zeilen stammen von Wilhelm Busch (1832-1908) und haben mich zum Nachdenken angeragt. In unserer westlichen Gesellschaft gibt es ja gar nicht viele Dinge, die wir nicht bekommen können und irgendwie steckt doch sehr viel in diesen Zeilen, denn wenn wir merken, dass es den vielen Konsum gar nicht braucht, und wir mit viel weniger Dingen auskommen können, dann stellen wir fest, dass uns weniger Konsum freier macht.

  • Freier, weniger besitzen zu müssen.
  • Freier, weniger verdienen zu müssen.
  • Freier, weniger Ressourcen zu verbrauchen.
  • Freier, mehr Zeit zu haben.
  • Freier, für seine Liebsten da zu sein.
  • Freier, das eigene Leben zu genießen.

Nachdem jetzt die Fastenzeit beginnt, aber auch die Zeit des Schenken kommt, lasst uns darüber nachdenken, was wir einander schenken wollen. Am besten kommt Liebe an, weit vor allen Ressourcen, die von Mutter Erde abgerungen werden.

 

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Baumsterben im Waldviertel

Dürre Lärchen
Baumsterben im Waldviertel

Seit 252 Jahren wird die Temperatur in Östereich aufgezeichnet und die 11 heißesten Sommer wurden alle nach dem Jahr 2000 festgestellt, die Klimakatastrophe ist nun endgültig in Österreich angekommen, obwohl es noch immer welche gibt, die den Klimawandel leugnet.

Dass der die Trockenheit den Fichten zusetzte, die dann auch noch vom Borgkenkäfer dahin gerafft werden, überrascht im Wadlviertel nicht mehr wirklich, obwohl teilweise noch immer neue Fichten in unserer Region ausgepflanzt werden. Dass nun aber auch vermehr tiefwurzelnde Bäume wie zum Beispiel Lärchen auch von der Trockenheit erfasst werden, ist ein deutliches Zeichen wie kritisch die Lage bereits ist. Es muss bald ein globales Umdenken einsetzen, damit die Treibhausgase reduziert werden, vor Ort müssen wir uns aber auch ein den Klimawandel anpassen und neue Strategien entwickeln. So wi in den letzen Jahrzehnten können wir die Land- und Fortwirtschaft nicht mehr weiter führen.