Karfreitag

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Heute haben die Altkatholische Kirche und die Evangelische Kirche ihren höchsten Feiertag und die Gläubigen gehen auf die Straße. Aber nicht um den Feiertag zu begehen sondern um gegen die Streichung des höchsten Feiertages aus dem Arbeitskalender zu demonstrieren.

Von einer Diskriminierung zur anderen

Grundsätzlich ist ja bekannt, dass Problematik vor Gericht begonnen hat, weil sich ein Arbeitnehmer diskriminiert gefühlt hat, weil sein gläubiger Kollege frei bekommen hat und er nicht. Aber ist es tatsächlich eine Diskriminierung, wenn ein Gläubiger an seinem höchsten Feiertage frei bekommt. Immerhin leisten diese Kirchenbeiträge und leisten auch ihren Beitrag an der Erhaltung des Österreichischen Kulturguts. Hier hat ein Mitarbeiter offenbar versucht, sich die Rosinen heraus zu picken, mit dem Effekt, dass nun tausende Gläubige an ihrem höchsten Feiertag Urlaub nehmen müssen. Und das obwohl die Regierung anfangs versprochen hat, dass niemanden etwas weg genommen wird. Jetzt müssen sich aber Gläubige aus der Evangelischen Kirche und der Altkatholischen Kirche beim Arbeitgeber rechtfertigen, warum sie frei haben wollen, während andere Kirchen an ihrem höchsten Feiertag automatisch frei haben. Auch das ist nun wieder eine neue Form der Diskriminierung.

Wo werden diese Streichungen durch die Regierung noch weiter hin führen? Wird sich das beim Ehrenamt auch fort setzen? Zu erst wird man wahrscheinlich wieder in der Regierung sagen, ES WIRD NIEMENDEN ETWAS WEG GENOMMEN…..

 

Die Rauhnächte als Start ins neue Jahr nutzen

In Österreich gibt es viele Bräuche und bei vielen ist gar nicht so klar, woher diese genau kommen und wie lange diese schon in welcher Form ausgeführt werden. Die Rauhnächte zählen auch zu diesen Bräuchen und wurden offenbar schon von den Kelten gefeiert. Von da dürfte auch die Bezeichnung RauhNACHT kommen, denn laut dem Keltischen Jahreskreis befand man sich im Dezember in der JahresNACHT. Eine Rauhnacht geht im von Mitternacht zu Mitternacht und dauert so auch über den Tag an. Manche sprechen von 12 andere von 13 Rauhnächten, die am Weihnachtsabend, dem 24.12. beginnen. Laut Kelten bestand das Jahr aus 13 Mondmonaten, zu dieser Zeit wurde wahrscheinlich auch mit 13 Rauhnächten gefeiert. Eine Rauhnacht soll ja auch jeweils einen Monat wiederspiegeln.

Zeit der Besinnung

Die Raunächte sind oft jene Zeit im Jahr, bei der die Arbeit nieder gelegt wird und in der auf das vergangene Jahr zurück geblickt und auch aufgeräumt und entrümpelt wird.

In der heutigen Rauhnacht (vom 29.12. auf den 30.12.) ist das Thema die Bereinigung. Damit auch ein guter Anlass um auch mit sich selber ins Reine zu kommen und unnötigen Belast los zu werden. Nicht nur der Körper auch die Seele muss von Zeit zu Zeit entrümpelt und damit befreit werden. Gleichzeitig besinnen wir uns auch auf jene Dinge oder Themen die uns sehr wichtig sind und daraus können wir auch einen Plan entwickeln, was wir im neuen Jahr anpacken wollen.

Rückblickend auf das Jahr 2018 und den Unmenschlichen Entwicklungen kommt mir ein Lied eines österreichischen Liedermachers in den Sinn und da wäre mir noch folgende Strophe eingefallen:

a mensch mecht i bleib
in deine Aug´n mecht i seh’n
a mensch mecht i bleib’n
und die Hand mecht i dir geb’n

Denn eines ist mir heuer besonders aufgefallen, es wird viel zu oft weg geschaut, wenn andere leider und viele schauen sich nicht in die Augen, wenn sie miteinander reden und das ist nicht nur ein Problem der Politik.